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Blumenuhr Winterkleid 2011/2012 Winterkleid 2010/2011
Blumenuhr am Bürkliplatz Winterkleid 2010/2011 und 2011/2012 gestaltet und entworfen
von Lutz Gartenpflege
mit Steinen von Schmid Kran AG.
Ausführung für Beyer Uhren und Juwelen
Winterkleid 2011/2012
Unser Steinlieferant Schmid Kran AG

Winterkleid 2010/2011


















Dem Maurmer Gärtner kommt eine grosse Ehre zuteil
Die berühmte Blumenuhr, direkt am
Schiffssteg am Zürcher Bürkliplatz,
ist vielen ein Begriff und weit herum
bekannt. Weniger bekannt sind jeweils
die Gärtner, welche die Blumen gestalten
und mit Blumenpracht und Pflanzen
dekorieren. Die aktuelle Uhr, welche
im Frühling dann so richtig aufblüht,
verschönerte der Maurmer Gärtner
René «Lucky» Lutz.
René Lutz staunte nicht schlecht, als er
vor einigen Wochen angefragt wurde, ob
er die Blumenuhr am Zürcher Bürkliplatz
mitten in der Stadt Zürich gestalten
möchte. Diese berühmte Blumenuhr, ein
grosszügiges Geschenk des Uhrenfachgeschäfts
Beyer Chronometrie AG an die
Stadt Zürich, ziert und verschönert den
Schiffssteg beim Zürcher Seebecken schon
seit 1985. Eine kleine Tafel im gesamten
Beet informiert Interessierte über Beyers
Geschenk an die Stadt.
Schlafraubende Überlegungen
Das Zifferblatt, welches in ein richtiges
Beet eingebettet ist, hat einen Durchmesser
von fünf Metern. Demzufolge ist die
Uhr nach der berühmten Turmuhr der
St.-Peter-Kirche in Zürich – mit 8,64 Metern
Durchmesser die grösste Turmuhr
Europas – ein weiterer grosser Zeitgeber,
welcher die Stadt Zürich verschönert. Deshalb
war die Herausforderung für René
Lutz gross, diese Blumenuhr auf eine spezielle
und schöne Art zu gestalten. Seine
Überlegungen der Gestaltung wollte er in
Verbindung mit der Uhr und der Zeit in
Einklang bringen. Die Gedanken verfolgten
ihn bis tief in den Abend und bereiteten
ihm fast noch schlaflose Nächte. Aus
seinen sechs Entwürfen reichte er dann
drei Vorschläge zur Auswahl ein.
Seine Überlegung, dass in jeder Uhr
auch Spiralen und Zahnräder für eine genaue
Zeit sorgen, war der Grundstein für
die gelegte Spirale, welche das sogenannte
Zifferblatt darstellen soll. Die Spirale, gezogen
mit Klopfsteinpflaster-Steinen, ist
in der zeitlichen Gegenrichtung angelegt.
Die Zwischenräume wurden mit hellen
Natursteinen aufgefüllt, was der gesamten
Uhr etwas Frische und Sauberkeit verleiht.
Gestaltung von Grund auf
«Als wir mit den Arbeiten begannen,
waren wirklich nur das ‹Uhrwerk› und die
Zeiger vorhanden. Den ganzen Rest haben
wir neu gestaltet und so angepflanzt»,
erinnert sich René Lutz, als er mit seinem
Team das erste Mal am Bürkliplatz die Arbeiten
für die Gestaltung aufnahm. Für
den Rest des Blumenuhr-Beetes, überlegte
sich René Lutz eine Variante, welche
gleich nach der Bepflanzung schon eine
gewisse Schönheit abgibt, aber dann im
Frühling so richtig zur Blüte kommen
soll. «Nächstes Jahr wird es hier dann farblich
und von der Blumenpracht her so
richtig ‹explodieren›», verrät der Maurmer
Gärtner.
Zu einer richtigen Uhr gehören auch
Ziffern. Und die hat René Lutz und sein
Team aus edlem Buchs beschnitten. Alle
Zahlen, von 1 bis 12, sind gut leserlich
und passen sich harmonisch in das Zifferblattbild
mit der Spirale und den hellen
Steinen ein. Der Buchs kann auch entsprechend
immer gut geschnitten werden,
damit die Zahlen stets gut leserlich sind
und bleiben. Im Beet rund um die Uhr
pflanzte René Lutz mit seinem Team
orange Violas und Stiefmütterchen an.
Der zeitliche Aufwand und die verwendeten
Materialien sind beachtlich.
1,4 Tonnen Steine
Das Viererteam benötigte für Materialbeschaffung,
Bepflanzung und für alle Arbeiten
an die hundert Stunden. Für die
Spirale wurden 250 Pflastersteine verwendet,
der helle Naturkiesel wiegt insgesamt
rund 1400 Kilogramm. Also einige Säcke
zu 50 Kilogramm Gewicht. 267 Buchsbäumli
wurden in zwölf Stunden gepflanzt.
Und in das gesamte Beet wurden
500 Stiefmütterchen verpflanzt.
Vorerst ist jetzt aber mal Ruhe angesagt,
und wenn die Sonne scheint, scheint auch
das Orange bei der Blumenuhr. Im März
2011 wird Grün Stadt Zürich sich wieder
an der Uhr zu schaffen machen, bis im
Herbst erneut René Lutz nach einigen
Nächten der Planung die neue Gestaltung
für 2012 in Angriff nimmt.
Bleibt zu hoffen, dass der Blumenschmuck
des Maurmer Gärtners am Bürkliplatz
nicht wie schon so oft den Randalen
zum Opfer fällt. Solche Schäden müssen
durch Grün Stadt Zürich jeweils aufwendig
wieder hergestellt werden.
Maurmer Post
Sandro Pianzola




